Eduvation Ausprobieren

Für Schulen in Österreich · Pilotprogramm 2026/27

Lernskripte, die ihre Quellen offenlegen.

Eduvation sucht zu einem Thema Texte aus Wikipedia, Fachzeitschriften und Bibliothekskatalogen, schreibt daraus ein Lernskript und prüft es gegen genau diese Quellen. Geübt wird danach mit Quiz, Karteikarten und Erklär-Aufgaben.

Kostenlos zum Ausprobieren. Keine Werbung, kein Tracking.

Vom Thema zum Lernskript in ein bis zwei Minuten

  1. Thema eingeben

    Zum Beispiel „Photosynthese“, „Französische Revolution“ oder „Vektorrechnung“. Dazu die Tiefe: vom kurzen Überblick bis zur ausführlichen Ausarbeitung mit Rechenbeispielen.

  2. Quellen sammeln

    Wikipedia, arXiv, Europe PMC, Crossref und Open Library werden gleichzeitig abgefragt. Eigenes Material – PDF, Word-Datei oder Webseite – kann dazukommen.

  3. Lernskript lesen

    Kapitel, ein Glossar mit Erklärungen direkt im Text und eine Literaturliste aus den tatsächlich abgerufenen Quellen. Auf Wunsch prüft ein Faktencheck die wichtigsten Aussagen an den Quellen.

  4. Üben und wiederholen

    Quiz mit Begründung zu jeder Antwort, Karteikarten mit Wiederholungsplan, Erklären in eigenen Worten und Nachfragen im Dialog. Der Lernstand wird pro Thema sichtbar.

Was anders ist als bei einem Chatbot

Die Literaturliste schreibt nicht die KI.
Sprachmodelle erfinden gern plausible Zitate. Eduvation ersetzt deshalb jede Literaturliste durch die Quellen, die wirklich abgerufen wurden – mit Link.
Aussagen lassen sich nachprüfen.
Der Faktencheck sucht zu den wichtigsten Aussagen (bis zu 16 je Lernskript) die passende Textstelle und markiert, was belegt, unbelegt oder widersprochen ist. Zitate, die es in der Quelle nicht gibt, fallen auf.
Üben nach bewährten Lernmethoden.
Verteiltes Wiederholen nach dem SM-2-Verfahren, Abrufen statt Wiederlesen, die Feynman-Methode und freies Erinnern. Keine Spielmechanik, die vom Stoff ablenkt.
Auf Deutsch, auch bei englischen Quellen.
Fachliteratur ist oft englisch. Das Lernskript erklärt sie auf Deutsch und behält gängige Fachbegriffe bei – mit Erklärung beim ersten Vorkommen.

Das Pilotprogramm für Schulen

Wir suchen Schulen, die Eduvation im Schuljahr 2026/27 mit einer oder mehreren Klassen erproben. Die Klassenfunktionen entwickeln wir gemeinsam mit den teilnehmenden Lehrkräften.

Pilotschule werden

Schreiben Sie uns, an welcher Schule und in welchen Fächern Sie unterrichten.

Heute schon möglich

  • Lernskripte zu Themen aus allen Fächern, mit Quellen und Faktencheck
  • Quiz, Karteikarten und drei Übungsformen
  • Im Browser auf Laptop, Tablet und Handy
  • Schülerkonten per Aktivierungs- oder Klassencode, ohne E-Mail-Adresse; Klassenlisten aus Sokrates
  • Klassen mit Klassenvorstand und Fachlehrkräften
  • Material prüfen, mit der Klasse teilen und als Aufgabe mit Termin stellen
  • Ergebnisse der eigenen Aufgaben, samt den Antworten der Schüler:innen
  • Schuljahreswechsel: Klassen ins nächste Jahr übernehmen, Konten von Abgänger:innen löschen

Im Pilot geplant

  • Gruppen über Klassen hinweg, etwa für Sprachen
  • Weitere Wünsche der Pilotschulen

So wenig Daten wie möglich

Die eigene Lernbibliothek bleibt privat.
Sie liegt in unserer Datenbank in Frankfurt; Lehrkräfte und Direktion sehen sie nicht, nur die Arbeit an gestellten Aufgaben, bei Quiz-Aufgaben samt den Antworten.
Für Schulkonten: Vorname und Anfangsbuchstabe, keine E-Mail-Adresse.
Schülerinnen und Schüler erhalten pseudonyme Benutzernamen. Wir speichern den Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben des Nachnamens; einen vollen Nachnamen kürzt unser Server. Die volle Namensliste für das Anmeldeblatt bleibt auf dem Gerät der Lehrkraft. Für die Daten der Schulkonten ist die Schule verantwortlich, wir verarbeiten sie in ihrem Auftrag.
KI-Anfragen bleiben in der EU.
Anfragen an die KI leiten wir weiter, ohne sie zu speichern, an Mistral AI in Paris; verarbeitet werden sie in der EU. Was Mistral damit tun darf, regeln seine Bedingungen, nachzulesen in der Datenschutzerklärung. Namen oder persönliche Angaben gehören nicht hinein; die App erinnert daran.
Die KI bewertet keine Schülerinnen und Schüler.
Quiz-Aufgaben wertet unser Server nach den hinterlegten Lösungen aus, Kurzantworten beurteilt die Lehrkraft. Was die KI schreibt, ist als KI-erstellt gekennzeichnet; Fehler im Klassenmaterial melden Schüler:innen direkt der Lehrkraft.
Keine Werbung, kein Tracking, keine Cookies.
Auch die Schriften dieser Seite werden von unserem eigenen Server geladen.

Datenschutzerklärung lesen

Auch zum Selberlernen

Eduvation funktioniert auch ohne Schule: Ab 14 Jahren legt man sich mit E-Mail-Adresse, Google oder Microsoft ein Konto an, gibt ein Thema ein und lernt. Einen eigenen KI-Zugang braucht es dafür nicht.

App öffnen

Häufige Fragen

Was kostet Eduvation?

Zum Ausprobieren und Selberlernen nichts. Die Konditionen für Schulen erarbeiten wir im Pilotprogramm.

Welche KI steckt dahinter?

Sprachmodelle von Mistral AI, einem Unternehmen aus Paris, über dessen eigene Schnittstelle; die Anfragen werden in der EU verarbeitet. Unser Server speichert ihren Inhalt nicht. Einen eigenen Zugang oder Schlüssel braucht dafür niemand. Welches Modell gerade antwortet, steht in den Einstellungen der App. Was die KI schreibt, ist in der App als „Mit KI erstellt“ gekennzeichnet.

Ist die KI für Kinder und Jugendliche geeignet?

Unser Server gibt dem Sprachmodell bei jeder Anfrage feste Regeln mit: Es hilft nur beim Lernen, lehnt sexuelle, gewaltverherrlichende, hasserfüllte und gefährliche Inhalte ab – Sexualerziehung wie im Unterricht und Geschichte wie Kriege ausgenommen – und verweist bei Anzeichen von Belastung auf eine Vertrauensperson oder auf Rat auf Draht (147). Einen Filter, der jede Antwort eigens prüft, gibt es nicht: Die Modelle halten sich meist, aber nicht immer an diese Regeln, und Antworten können falsch oder unpassend sein. Wer so eine Antwort bekommt, zeigt sie der Lehrkraft. Die Regeln für Schülerinnen und Schüler

Wie verlässlich sind die Lernskripte?

So verlässlich wie ihre Quellen und das verwendete Modell. Deshalb gibt es Quellenangaben, einen Faktencheck und die Möglichkeit, eigenes Material hinzuzufügen. Fehler bleiben möglich; das Prüfen gehört zum Lernen dazu.

Ersetzt das den Unterricht?

Nein. Eduvation liefert Material zum Lesen und Üben. Was davon in den Unterricht passt, entscheidet die Lehrkraft: Sie teilt Material, das sie durchgesehen hat, mit ihrer Klasse und stellt Aufgaben dazu.

Funktioniert es auf Tablets und Handys?

Ja, im Browser. Eine Installation ist nicht nötig.